für den Frieden

Soll ich dir sagen, was das wahre Böse ist? Das Böse den anderen zu brandmarken, damit man sich mit gutem Gewissen als Opfer darstellen kann, um den gerechten Krieg gegen die Bösen, für den Frieden, führen zu können.

Schweigen

Wortmacht
schickt
ihren Pfeil
zum
endlosen
Schweigen

Trennungen

Der Erinnerung
bleibt

Trennungen
bluten
bei jedem
nach
auch wenn
ein
Misstrauen
später
obsiegt

Zum stehen
und gehen
zum Tun
und Lassen

Es bleibt
im hier
und jetzt
der Dienst
den Dingen
den Menschen
und Sachen

Abschied

Nebenan
erwacht
auf der
Spur zum
Tag der
andere

Er nimmt
vom Schlafenden
Abschied
noch vor
die Nacht
ihr Ende
findet

Der Damm

Der Damm
in uns
zum schwarzen
Loch
der sich
erbricht

dem Verdorbenen

Vergangenes
bleibt lebendig
im Totenreich
dem Verdorbenen
im Kreis
dem eigenen
Dasein

Da man
an der
Nabe
des Lebens
nichts
ursächliches
findet

Den Tag
freihalten
auf das
was uns
vom Traum
in der
Wirklichkeit
auf uns
zukommt

Feld und Au

Erwachend
das Auge
prüft
Feld und
Au durch
die bleichen
Fenster

im Sand

Der Wind
zwischen
Holzzaun
und Flechten
Hühner
scharren
im Sand
das Gackern
unterbrochen
verstummt
von der
Gewalt
dem nahenden
reissenden
Strom

zur Erhellung

Künstliches
Denken
ersetzt
kein
Wissen
der Ahnung
zur Erhellung
der Dinge
die im Dunkeln
der Wirklichkeit
dem was
zusammen
gehört
um Leib
und Seele
dienlich
zu sein

Bombenhagel

Kinder in
Not die
vor ihrem
Tod unter
dem Bombenhagel
der Mächtigen
in Verdorbenes
beissen