hinter dem Vorhang

Wenn man
das Gesicht
verliert
möchte man
hinter dem
Vorhang
unter einer
Flagge
einer Standarte
unberührbar in
Sicherheit
stehen

Gemeinschaften
der Seele
wollen
im Gespräch
neue Wege
Spuren
dem
Nachdenken
legen

Auch da
geht es nicht
anders zu
und her
als im hier
und jetzt
da draussen

Die Schattenmacht
im innern will
Bewährtes
bewahren
und daraan
satt
werden

Reden um des
Redens Willen
Bemächtigung
dem schwachen
Versklavung
dem kleinen
ich

den Kuss

Das
Gegenüber
im Spiegel

Die Seele
hat dem
ich
in einer
dunklen
Kammer
des Gemüts
das Jawort
gegeben

Es hilft
nichts
mit dem Zweifel
des Wirklichen
dazwischen
zu reden

Dem Späteren
abschätzend
ihren
den Kuss
aus dem
Mikrokosmos
dem All
abzulehnen

Unbewacht

Unbewacht
die Nacht
scheint
heller als
tausend
Sonnen
der Regen
aus dem Gold
der Sterne
ihrer Planeten

Zwischen
uns die
Seele
davon der
Traum
uns
berührt
ein Hauch
ihr Geist
ein Gruss
ein Kuss
ihrer blutvollen
Lippen

Hinter dem
Gitter zum
Tag im
Bewusstsein
tätig stets
webend
bewegend
bleibt

Die Weitläufigkeit
eines Federkiels
des Schriftstellers
auf seiner
grossen Fahrt
der Poesie
der grossen
weiten Welt

Verlangt
vom Leser
dass er
der Losung
Wort
vor Andacht
niederkniet

Als Sprachrohr
dem Pan
oder
in einem
Auftrag in
Stein gemeisselte
Botschaft
eines Gottes
steht

gütlich ergänzen

Die Prozessionen
zwischen
Türen
und Fenster

Da wo
durch die
Spiegelung
die Nachbarin
einen Einblick
in das
nackte Leben
einen Einblick
dem anderen
hat

Nur die
Stille eines
noch nicht
geträumten
Traums
kann den
Übergriff
der guten
der Bösen
Geister
über dem
glühenden
Herd

Im Wasserdampf
des Denkens
abkühlen
der Wirklichkeit
gütlich
ergänzen

So man
genau
hinhört
gibt es
ein
Wiedersehen
mit dem
Geist
der vor
dem Urknall
sich selbst
in die
Materie
gestürzt
sich
gewagt

Von dessen
aufgeworfene
Dünen
der ganze
Kosmos
die Sterne
bewegt

Die Erinnerung
daran
kann dem
kleinen Licht
in uns
geübt sein

Die zwei
Gärten
zwischen
dem innen
und aussen
sind dem
ich will es
ich kann
es wissen

In einem
unüberwindbaren
Graben
geteilt

Der Weg
eine Brücke
beiden zu
bauen

Dem Denken
dem Dasein
ein wahghalsiges
Abenteur
Unterfangen

den Zikaden ein Lied

Steinadler
im Kuhstall
fliegend
der goldenen
Eidechse
im Misthaufen
die Flügel
zu stutzen
der Stachel
bewehrten
Heugabel
im Flugkampf
dem Rinderduft
den man
kaum wahrnimmt
wenn die
Motten des
Nachts an
der Steinmauer
mit den
Zikaden
ein Lied
anstimmen
die Träume
mit blutgetränkter
Seide die
Holzverschalung
die Türen
der Innenräume
aller wesenhaften
Kreaturen
öffnen

Einem gegenüber

Den Riss
den
die Wort
Elite
in das
geworfen
sein
vom
Wesen
Mensch
die Natur
in Geist
und Sein
das Schicksal
das Eine
dem All
im Bewusstsein
dem Überich
überheblich
zu wagen
trennt

Einem
gegenüber
hinüber
als dem
der Wirklichkeit
unser
Dasein
die Seele
der Kosmos
in uns
ausserhalb
sie
in uns
selbst

das Licht

Hineingetragen
vom Sagen
an die
Grenze
des
Gesprochenen
im Gemüt
dem Sehen
im Innenraum
der Gnade
das Licht

Die Seele
hat
uns unbekannt
ihr uns
den Geist
in uns
unbenannt
der aufsteigt
im Mikrokosmos
eigener
Welt
dem man
nicht denken
und ergründen
kann