im Vielselbst

Dort am
anderen
Ort dem
Drinnen
wird es
Tag

Wallfahrten
mit Fahnen
an Wegkreuzen
auf altem
Pfad vorbei

Verlassene
im Vielselbst
werden
der Nötigung
im Dort
für sich
damit
abfinden
müssen

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im abschüssigen Feld

Eingekreiste
Worte
von Eigensinnigen
zurückgelassen
die sich
im abschüssigen
Feld
der Würde
als Mensch
entfernen

Denen
man zur
besseren
Einsicht eine
Antwort geben
müsste
was dem
auch so
nichts nützte

Stimmen

Stimmen
verstummen
im Nebelmeer
Gesichter
die abgewandt
weil man
sich nichts
zu sagen
hat

Vergangenes

Fremdem
Willkommen
im gewandelten
verwandtem
Gesicht

Die Einladung
Vergangenes
in den
Mauern
der Stadt
zu besuchen

Kleinselbst

Geneigt
dem grossen
Selbst
das eigene
Wesen

Das Kleinselbst
so zu führen
im Übermut
den Mächten
der Innenwelt
zur Aussenwelt
die Distanz
zu verlieren

Der Unordnung
eigener Schuld
sie zu widerrufen
der gleichen
Tat sie weiter
zu vertiefen

Dem ist der
Seele mit
Unterschrift
die Schmach
den Fehl
zu unterzeichnen
mit der
Bitte um
Verzeihung

Gemessener

An eigener
Zeit
Gemessener
unlesbar
aus einem
fremden
schwarz
wackeligem
Gehäuse
Gefallener

Draussen vor der Tür

Draussen vor
der Tür
bleibt
ein Mädchen
neben dem
Fahrrad stehen
liest eine
Anzeige von
an der
Bretterwand

verheimlicht

Füsse
schauen
berühren
dem Gegenüber
das Geschlecht

Mitten
unter anderen
verheimlicht
und
verdeckt

Umgegraben
die Haut
von schwarzer
Erde

Der Schattenwart
ist in
die Hütte
eingezogen

Der Drucker
bleibt wortlos
im Licht
des Dunkels

Bringt keine
Erzählungen
Geschichten
dar

Auf den Wiesen
gehen wandeln
Verstorbene
einer
fernen Zeit im
grün umher

Das Kind

Der Kuss
an die
schwarz
gekleidete
Dame

Das Kind in
ihrer Reisetasche
neben anderen
Dingen
im eignen
Innern

Nach der Dusche
verhallt
das Begehren
so dass es
nicht mehr
aufkommt
kalt lässt